Mitmachaktion für die Heide - Pflegeeinsatz im Naturerlebnisraum Posberg in Süderlügum

10. Juli 2025

Am Donnerstag, den 17. Juli hat der Runde Tisch Naturschutz NF in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Süderlügum einen Pflegeeinsatz am Posberg in Süderlügum organisiert.  Ziel der Mitmachaktion war es, die neu aufkeimende invasive Spähtblühende Traubenkirsche zu entfernen, um die Entwicklung der Heide auf diesem Standort zu fördern. Alle Interessierten waren herzlich eingeladen und wir freuen uns sehr, dass 8 engagierte Freiwillige trotz der unsicheren Wetterlage gekommen sind und uns tatkräftig unterstützt haben. An dieser Stelle möchten wir uns dafür recht herzlich bedanken. Nebenbei konnten die Teilnehmer viel über den Lebensraum und die dort vorkommenden Pflanzen und Tiere lernen. In den kommenden Jahren planen wir weitere Mitmachaktionen. Wer sich für die Bekämpfung invasiver Arten, Naturschutzmaßnahmen oder hiesige Lebensraumtypen interessiert, ist auch hier eingeladen, sich jederzeit bei uns zu melden:
04671  933 517 oder runder.tisch@naturschutz-nf.de  
von Ute Schröder-Westerheyde 12. Februar 2025
Der Verein Runder Tisch Naturschutz Nordfriesland e.V. hat als Lokale Aktion mit der engagierten Unterstützung aus der Region acht Teiche mit einer Gesamtfläche von 2.000 m² für heimische Amphibien aufgewertet oder neu angelegt. Die finanziellen Mittel wurden vom Fachdienst Klimaschutz und nachhaltige Raumentwicklung des Kreises Nordfriesland bereitgestellt. Aber was macht diese Teiche so besonders für Amphibien? Damit die Gewässer tatsächlich optimale Lebensbedingungen für Amphibien bieten, sorgt ein biologisches Baubüro für die fachgerechte Ausführung. Die neu gestalteten Teiche sind nicht tiefer als ein Meter und verfügen über flache Uferzonen, die nach Süden ausgerichtet sind. Hier erwärmt sich das Wasser schneller und bietet damit sowohl ideale Bedingungen für die Eiablage als auch später für die Entwicklung der Jungtiere. Auf die Einzäunung konnte auf dem Grünland nun verzichtet werden, da keine steilen Kanten vorhanden sind und das Durchweiden mit geringer Tierzahl sorgt dafür, dass keine Gehölze aufkommen, die die Wasserflächen beschatten. Auch ein Austrocknen im Sommer ist möglich und gewollt. So wird verhindert, dass sich Fische in den Gewässern ansiedeln. Für sie ist Froschlaich eine willkommene Mahlzeit. Zudem sind die Gewässer nicht nur Lebensraum, sondern auch Kinderstube und Nahrungsquelle in einem. Denn wo Wasser ist, gibt es auch eine Vielzahl von Insekten, die den Amphibien als Nahrung dienen und ebenfalls von der Maßnahme profitieren. Die Standorte wurden sorgfältig ausgewählt und die Eigentümer waren bereit, auf ihrem extensiv genutzten Grünland wertvolle Wasserflächen zu schaffen, die Moorfrosch, Kammmolch oder Knoblauchkröten ein Zuhause bieten. Wir freuen uns über die große Unterstützung der Jäger- und Landwirtschaft aus dem Raum Bohmstedt und danken allen Beteiligten für ihr bemerkenswertes Engagement. Bei generellem Interesse an einer Aufwertung von Flächen im Sinne des Naturschutzes oder Amphibienteichen, kann sich gerne beim Runden Tisch Naturschutz über die Möglichkeiten beraten lassen. Ihre Ansprechpartnerinnen sind Ute Schröder-Westerheyde und Luise Hähnert.
von Ute Schröder-Westerheyde 18. September 2024
Im Kreis Nordfriesland gibt es mehrere Gemeinden, die sich um artenreichere Flächen kümmern. Ein Bericht des Deutschlandfunks stellt die ZIele, die Gemeinden und die Maßnahmen kurz vor. Der Deutsche Verband für Landschaftspflege Schleswig-Holstein betreut mit Norma Kujath die Westküste im Land. Der Beitrag von Frau Kujath bietet weitere Infos zum Projekt "Blütenbunt-Insektenreich", aber auch zu den kleineren und größeren Erfolgen der Arbeiten am Wegesrand.